„Danke, Elfie Fleck“, sagt Mehrsprachigkeit und Schule

Was muss passieren, damit die „Materialien zum Interkulturellen Lernen“, „Lehr- und Lernmaterialien für den muttersprachlichen Unterricht in Bosnisch/Kroatisch/Serbisch“, „Trio“, der Lehrgang „Muttersprachlicher Unterricht“, die „Informationsblätter zum Thema Migration und Schule“, die „Verordnung Leistungsbeurteilung“ und „schule – mehrsprachig: viel gefragt“ an einem Nachmittag zusammen besprochen werden?

Nun, entweder ein besonders starkes Themenbündel zu „Mehrsprachigkeit und Schule“ wird der Öffentlichkeit präsentiert oder es findet eine Hommage an Elfi Fleck statt.
Und ja richtig, beides war der Fall. Mit ihrer Arbeitsstelle ‚Migration und Schule’ hat Elfi Fleck in außergewöhnlichem Maße Projekte im Bereich „Mehrsprachigkeit und Schule“ initiiert und gefördert, Ende April geht sie in den Ruhestand.

Einige langjährige Partnerinnen und Partner haben sich zusammengetan und mit einem Symposium die Person gewürdigt, zugleich aber eine Mahnung an das Bundesministerium und ein Plädoyer für Mehrsprachigkeit gehalten. Die feierliche Veranstaltung fand in der „Alten Kapelle“ am Campus der Universität Wien statt. In Worten der Veranstalter*innen:
„Das Symposion verfolgt einen doppelten Zweck:

Zum einen verstehen wir es als einen Dank an Elfie Fleck für ihre langjährige, engagierte Arbeit, die damit eine auch öffentliche Anerkennung erfahren soll, zum andern geht es uns darum, mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass die von ihr initiierten Projekte auch weiterhin gefördert werden, das Thema „Mehrsprachigkeit und Schule“ also wieder verstärkt ins öffentliche Gespräch gebracht werden soll.“

Das Symposion wurde finanziert durch eine Reihe von Institutionen, insbesondere dem Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität Wien sowie der Arbeiterkammer Wien, dem ÖDaF, Verbal, Infomedia und dem Österreichischen Rote Kreuz, ferner durch einzelne Mitglieder eines ‚Organisationskomitees‘.

Aus dem Netzwerk SprachenRechte waren einige unter den Teilnehmer*innen, zugleich sind einiger der Veranstalter*innen auch im Netzwerk SprachenRechte aktiv. Sie haben uns ihre Texte zur Verfügung gestellt. Wir wollen mit Rudolf de Cillia und Hans-Jürgen Krumm diese Laudatoren hier gerne mit ihren vollständigen Gedanken zu Wort kommen lassen und damit dem Dank an Elfie Fleck in einer Nachlese Raum geben:

hjk Eröffnung Symposion 12_05_17

Laudatio Elfie Fleck 12_05_17

Last but not least, möchte sich das Netzwerk SprachenRechte den Ehrerbietungen anschließen. Mit einem schlichten, „DANKE, Elfie“, für den jahrenlangen, unermüdlichen, kritschen und konstruktiven Einsatz für gelebte Mehrsprachigkeit!

Einladung: 20170512_Symposion Mehrsprachigkeit-Schule

 

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