Netzwerk warnt vor Regierungsplänen

Das Netzwerk SprachenRechte kritisiert die im Programm der neuen türkis-blauen Regierung gefassten Bildungspläne. Was zuvor bereits für Erwachsene galt, soll nun besonders stark auf Kinder wirken: die deutsche Sprache wird ab dem Kindergarten als Ausschlusskriterium eingesetzt.

Im Regierungsprogramm werden gesellschaftliche Gegebenheiten gänzlich ausgeklammert und wird u.a. durch die Betonung eines „differenzierten Systems“ und einer Konzentration auf „Leistung“ die Ausgrenzung sozial benachteiligter Schüler_innen (und deren Eltern) verstärkt!

Das Netzwerk SprachenRechte lehnt ein derartiges Bildungsprogramm ab und hat dazu eine ausführliche Stellungnahme verfasst.

Stellungnahme von Forschenden und Lehrenden des Bereichs Deutsch als Zweitsprache der Universitäten Graz, Innsbruck, Salzburg und Wien zum Bildungsprogramm 2017 bis 2022 der österreichischen Bundesregierung (Jänner 2018)

 

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